Dirigenten

Letzte Wochen sind Heinz und ich von Frau Eckstein, einer Journalistin des Kreisboten interviewt worden, die einen ausführlichen Vorbericht über das Konzert mit jeweils einem Porträt von Heinz und mir im Kreisboten bringen möchte. Wenn schon denn schon haben wir uns gedacht und gleich noch passende Fotos dazu machen lassen. Natürlich von Astrid, die auch prompt zur Stelle war und uns an einer symbolträchtigen Stelle, nämlich dem Mutterturm abgelichtet hat. Anbei eine kleine Auswahl.


Wolfgang

Veröffentlicht in: on Oktober 12, 2009 at 4:34 Kommentar schreiben

Orchesterausflug September 2009 nach Bamberg

Wusstet Ihr eigentlich, dass die Spirituose „Kleiner Feigling“ deshalb so heißt, weil sie Angst davor hat, getrunken zu werden? Diesen Eindruck jedenfalls haben wir Mitreisenden gewonnen, als Hedi jedem von uns vollmundig für die abendliche Freizeitgestaltung ein Fläschchen dieses köstlichen Getränks angekündigt hatte und wir dann feststellen mussten, dass der Inhalt von 8 der 10 Fläschchen sich verflüchtigt hatte. Hatten diese bereits leer die Reise nach Bamberg angetreten oder wurden sie gar unterwegs geleert? Hedi machte jedenfalls einen durchaus nüchternen Eindruck …

Aber nun zum eigentlichen Thema: Unser diesjähriger Orchesterausflug vom 18. – 20. September führte uns am Freitag Vormittag nach aufwändiger Vororganisation von Christine und Hedi in das schöne UNESCO Weltkulturerbe-Städtchen Bamberg.

Anita, die mit dem Auto gefahren war, konnte gleich zu Beginn die Samariterin geben, da sie gerade noch rechtzeitig von Fritz’s Missgeschick des nicht fahrenden Busses erfuhr, und ihn deshalb in ihrem Wagen nach Bamberg mitfahren ließ.

Dort (wir anderen nach 3-stündiger Zugfahrt) angekommen und nach erledigter Zimmeraufteilung im Hotel „Dominikaner“, sehr zentral gelegen, brachte uns eine ca. 2-stündige Stadtführung zu Fuß erste Erkenntnisse über die historischen Hintergründe und die Sehenswürdigkeiten der Stadt. Wir wurden u.a. eingeweiht in die Geheimnisse um den Bamberger Reiter und die erotisch anmutende Steinfigur der Synagoga im Dom, den schon im Verblühen befindlichen Rosengarten im Innenhof der Residenz sowie die alles andere als glücklich drein schauende Frau mit den vier Brüsten an der Fassade des alten Rathauses.

Nach anschließendem ausgiebigem Kaffeetrinken und der erfolgreichen Suche nach einem Biergarten für das Abendessen verliefen wir uns, gestärkt u.a. durch das Bamberger Rauchbier („Aecht Schlenkerla“) in eine Blueskneipe mit Live-Musik. Dies war vom Gesang her durchaus ansprechend, hatte allerdings für so manches Ohr eine etwas überzogene Lautstärke, so dass wir uns bald auf dem großzügig Platz bietenden Zimmer von Willi und Franz wiederfanden. Dort … naja, die Geschichte mit dem kleinen Feigling kennen wir ja schon (siehe oben).

Die Nacht war dann offenkundig unterschiedlich erholsam. Während die einen sich von über das Kopfsteinpflaster gezogenen Trollies, alkoholisierten Touristen und Kleiderbügeln im Bett (wie Wolfgang darauf gekommen ist, Renate hätte etwas damit zu tun, ist völlig unerklärlich …) den Schlaf rauben ließen, schlummerten andere selig dahin und konnten so ihr Frühstück am nächsten Morgen ausgiebig genießen.

Der ehrgeizige Plan für den Samstag hatte es dann in sich: Neben der Besichtigung von Klein-Venedig, einer romantische Gefühle weckenden Häuserzeile, direkt am Ufer des linken Regnitz-Armes gelegen, musste natürlich auch ein passendes Café für die Stärkung zwischendurch gefunden werden. Die Villa Remeis auf dem Rotenberg, der nicht zu den sieben Hügeln der Stadt zählt, war dazu ideal geeignet, wenn wir auch nur durch die herrliche Aussicht über die Stadt und den köstlichen Schoko-Sahne-Kuchen für die etwas lange Wartezeit zwischen Bestellung und Bedienung und die im Liebestaumel von den Bäumen auf uns herab fallenden Insekten entschädigt wurden. Mit kleinen Einkäufen wie Hosen für Hedi’s Töchter und Duplosteinen für Hella’s Margarete, zufällig auf einem Flohmarkt entdeckt, und vor allem mit der lehrreichen und humorigen Einführung von Willi in die Inhalte der Oper „Die Zauberflöte“ (dies nach dem Freitagabend bereits zum zweiten Mal, damit auch alle dem Geschehen folgen konnten) verging die Zeit wie im Flug.

Und so fanden wir uns gegen 18.00 Uhr im Bamberger Marionettentheater ein. Dieses Marionettentheater, ein nur 31 Besuchern Platz bietendes Kleinod der Bamberger Bühnenkunst, beherbergt eine Puppenbühne mit Original-Bühnenteilen aus dem Jahr 1821. Die meisterhaft geführten Marionetten, der herrlich gestaltete Zuschauerraum und die von Interpreten wie Dietrich Fischer-Dieskau und Fritz Wunderlich dargebotenen Stücke der Mozart-Oper „Die Zauberflöte“ vermittelten uns, nur unterbrochen von Renates Hustenanfällen, die Illusion eines von echten Darstellern kaum zu unterscheidenden Bühnenerlebnisses. Die nach Vorstellungsende ermöglichte Besichtigung der Bühne hinter den Kulissen stellte einen gelungenen Abschluss dieses unvergesslichen Nachmittages dar. Beseelt von den drei Freimaurer-Grundsätzen Humanität, sittliche Läuterung des Menschen und Wohltätigkeit, die uns in der für fast alle (was wurde aus der Königin der Nacht?) glücklich endenden Oper mehrfach begegneten, beschlossen wir den schönen Abend noch mit einem schmackhaften Abendessen und der Verwertung der vom Vorabend übrig gebliebenen Getränkereste.

Der Sonntag war dann, nach in der Nacht durchgeführten Wasserglaszielübungen auf englische Radaubrüder, noch mal der Stadtbesichtigung gewidmet. Allerdings hatten wir nicht mit der Tücke der Bamberger geografischen Besonderheiten gerechnet. So landeten wir an Stelle der gesuchten Gärtnerstadt zunächst einmal in der mit zahlreichen Kasernen gesegneten Gartenstadt. Aber unserer Flexibilität entsprechend genossen wir dann eben zunächst die Busrundfahrt und erkundeten anschließend mit etwas Verspätung die zumindest laut Prospekt sehenswerten botanischen Kostbarkeiten des Gärtnerstadtviertels und zum Abschluss des Tages in einem netten irischen Pub auch noch die hügeligen Landschaften.

Hier gab es auch das von Franz bevorzugte Dunkle Weißbier, so dass jeder zufrieden der heimeligen Rückfahrt nach Hause entgegen sah. Die war zwar in puncto Gemütlichkeit durch die übermäßige Anzahl von Mitfahrenden etwas eingeschränkt, jedoch waren wir uns alle einig, dass wir baldmöglichst den nächsten Ausflug planen sollten.

Wir freuen uns im übrigen schon auf die Flut von Bildern, die hauptsächlich von Wolfgang geschossen wurden, der unermüdlich Land und Leute, besonders unsere Fotomodells Martina und Hella bei an allen drei Tagen herrlichstem Spätsommerwetter abgelichtet hat.

Franz

Geburtstagsfeier für Heinz

Wir haben unsern Heinz anlässlich seines 80. Geburtstages zu einer Feier eingeladen. Regina hat Heinz und seine Ruth abgeholt und sie – um die Spannung zu steigern – absichtlich ein bisschen in die Irre geführt, bevor die ganze Fuhre dann im ev. Pfarrheim Landsberg ankam. Jeder hatte etwas zu Essen mitgebracht und natürlich durfte die Musik auch nicht zu kurz kommen. Daher haben wir einige von Heinz’s Lieblingsstücke vorher heimlich einstudiert und auf der Feier zum Besten gegeben. Höhepunkte waren natürlich der Johann Strauß Walzer „Rosen aus dem Süden“ und die geliebte Pensl-Polka. Ein Überraschungserfolg war auch der Flieger-Marsch, den wir nur einmal geübt hatten, und der sehr gut gelungen war. Weitere Höhepunkte des Abends waren der Autritt der Licca-Sisters (Hella und Petra) und die Darbietungen von Willi, der nicht nur die Licca-Sisters begleitete, sondern auch einige andere Stücke zu Besten gab.
Wolfgang.

Photos:

Veröffentlicht in: on September 3, 2009 at 7:48 Kommentar schreiben

Zum 80. Geburtstag von Heinz

Zum 80. Geburtstag von Heinz spielten wir unserem Dirgenten ein kurzes Ständchen, das aus einigen seiner Lieblingsstücke bestand und zwar: „Akkordeonparade“ (von ihm selbst komponiert), „Jubelkänge“, „Erinnerung“ und „Neapolitanisches Ständchen“. Zum Dank wurden wir daraufhin von ihm zu einem Umtrunk eingeladen.
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Wolfgang.

Veröffentlicht in: on August 20, 2009 at 2:35 Kommentar schreiben

Heinz Jürgens – ein Dirigentenportrait

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Musikalische Ausbildung
Heinz Jürgens, geboren am 19. August 1929 in Delmenhorst, hatte bereits im Alter von zehn Jahren Akkordeon-Unterricht, bevor er im Jahre 1942 zur Tuba wechselte und bereits zwei Jahren später Mitglied eines Blasorchesters wurde.
Ab 1947 spielte er in diversen kleinen Orchestern wie z.B. in einem Salonorchester als Akkordeonist oder in einem Blasorchester wo er die Tuba oder die Lyra spielte. Im Jahre 1950 hatte er das erste Mal Kontakt zu einem Akkordeonorchester und spielte daraufhin bis 1954 im Akkordeonorchester Oldenburg, wo er auch als Solist und Arrangeur tätig war und intensiv in die Orchesterpraxis eingeführt wurde. Daneben hatte er auch kürzere Zeit Unterricht am Klavier und spielte sehr bald in einem Tanz- und Unterhaltungsorchester als Pianist. Ab 1954 stand dann das Musizieren etwas hintan, weil das Berufsleben den Vorrang bekam.

Berufs- und Familienleben
Als ausgebildeter und erfahrener Anwaltsgehilfe (von 1945 – 1951) fand Heinz Jürgens in den 50er Jahren schließlich keine Arbeit mehr in seiner Geburtsstadt und Umgebung. Deshalb bewarb er sich auch auf Angebote in größerer Entfernung und bekam 1954 eine Anstellung als Korrespondent in einer Kakao- und Schokoladenfabrik in Krefeld. Es folgten die Eheschließung mit Ruth Latendorf und der Umzug nach Krefeld. Nach sechs Jahren übernahm er die Leitung der Korrespondenz-Abteilung. In Krefeld wurden seine beiden Kinder geboren. 1963 konnte er sich dann finanziell verbessern und wurde Leiter der Verkaufsabteilung in einer Firma für Befestigungstechnik in Emmendingen.
1972 wechselte er zu der damals noch im Auf- und Ausbau befindlichen Hilti GmbH nach Kaufering, wo er nach Aufgaben in der Fertigungssteuerung und im Einkauf nach etwa zwei Jahren für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig war. Außerdem nahm er assistierende Aufgaben für den Geschäftsführer H.O. Mattes wahr, den er schon aus Emmendingen kannte.

Ehrenamtliche Tätigkeit
In Kaufering war Heinz Jürgens in mehreren Vereinen und Organisationen ehrenamtlich tätig.
Der Kontakt zur VHS Kaufering Ende der 70er Jahre sollte dann die Musik wieder in seinen Lebensmittelpunkt rücken. Es erfolgte die Gründung des Akkordeon-Orchesters der VHS Kaufering das er bis heute leitet.

Akkordeon-Orchesters der VHS Kaufering
Nachdem Heinz Jürgens zuerst einen gemischten Spielkreis geleitet hatte trafen sich am 19. September 1983 in der Kauferinger Schule sieben junge Leute zu einem Arbeitskreis „Akkordeon-Orchester“, aus dem sich das nunmehr seit 26 Jahren existierende Akkordeon-Orchesters der VHS Kaufering entwickelte. Das erste Wertungsspiel fand im Jahre 1988 in Kisslegg statt und wurde mit der Note „ausgezeichnet“ bewertet. Insgesamt fuhr Heinz Jürgens viermal zu Wertungsspielen und knüpfte zu mehreren Orchestern Beziehungen, mit denen dann auch gemeinsame Konzerte gespielt wurden. Insgesamt kann Heinz Jürgens mit seinem Orchester auf über 200 Auftritte zurückblicken, die zu den verschiedenartigsten Anlässen erfolgten. Höhepunkte seiner Laufbahn waren zweifelsohne die Jubiläumskonzerte zum 10., 20. und 25. Bestehen des Orchesters. Eine der herausragenden Auszeichnungen war die Überreichung der goldenen Dirigentennadel durch den deutschen Harmonika Verband. Eine weitere aussergewöhnliche Ehre wurde Heinz Jürgens zuteil, als das Orchester anlässlich des 20. Bestehens beschloss, sich in „Heinz Jürgens Akkordeon Orchester der VHS Kaufering“ umzubenennen. Sein Wahlspruch war und ist „Wir spielen aus Freude an der Musik und wir möchten unseren Zuhörern Freude durch die Musik bringen.“.
Wolfgang.

Fotos

Serenade in Kaufering

Die Serenade des Akkordeon-Orchesters Kaufering am Freitag, den 10.07.09 abends auf dem Fritz Jung Platz in Kaufering hat stattgefunden.  Daran konnte auch ein Regenschauer, der eine Viertelstunde vor Beginn des Konzertes auf Kaufering niederging, nichts ändern. Der eiserne Optimismus von Dirigent Heinz Jürgens und seinen Mitspielern hat sich schliesslich durchgesetzt  und es konnten alle vorbereiteten Stücke dargeboten werden. Das ebenfalls treu ausharrende Publikum wurde sogar noch mit einer Zugabe belohnt. Der kurzfristig beschlossene Umzug auf die andere Straßenseite vor das Seniorenstift bescherte den Mitspielern nicht nur Sicherheit vor weiteren Regenschauern, so dass sie befreit aufspielen konnten, sondern verhalf ihnen auch noch zu einem Platz an der Sonne, da das Wetter sich dann gnädig zeigte. Das Publikum kam in der Genuss von bekannten Stücken wie dem „Intermezzo aus 1001 Nacht“ von Johann Strauß, einem Potpourri mit Liedern der Comedien Harmonists, dem berühmten Walzers „Erinnerung“ von V.S. Avsenik oder dem mitreissenden Paso Doble „Eviva Espana“ bei dem sogar mitgesungen wurde.

Astrid hat schöne Fotos von uns gemacht, von denen im Anhang einige gezeigt werden. Das Orchester wurde im Anschluss an die Serenade vom 2. Bürgermeister Norbert Sepp in das Seniorenstift zu einem Umtrunk eingeladen, was vom Orchester gerne angenommen wurde.

Wolfgang.

Weihnachstfeier 2008 – Kurzer Bericht

Die Weihnachtsfeier bildete auch dieses Jahr wie immer den krönenden Abschluss eines schönen Orchesterjahres. Eine Reihe von Mitspielern haben dabei weder Mühe noch Zeit gescheut, um den Abend feierlich zu gestalten. Das „Flötenquartett“ des Akkordeonorchesters (Hella, Martina, Petra, Wolfgang) trug zwei besinnliche Stücke vor, gefolgt von Renate, die uns mit zwei Geschichten in eine weihnachtliche Welt entführte. Danach wurden von der „Stubnmusi“  des Akkordeonorchesters mit Zither, Hackbrett und Flöte (Christine, Hedi, Wolfgang) einige Stücke aufgeführt. Schliesslich durften sich alle bei gutem Essen stärken. Nach dem Essen hat Heinz dann im Rahmen seiner Ansprache dem gesamten Orchester für seine Mitwirkung gedankt, die allseits beliebte Weihnachtszeitung verteilt und über die Zukunft des Orchesters gesprochen. Im Anschluss daran hat Wolfgang, unterstützt von den charmanten Assistentinnen Charlotte und Jutta die CDs vom Konzert an alle verteilt. Zu späterer Stunde hat Willy schließlich zusammen mit dem „Schlager-Chor“ des Akkordeonorchesters einige Schlager zu besten gegeben.

Wolfgang.

Veröffentlicht in: on Dezember 18, 2008 at 7:14 Kommentar schreiben

Jubiläumskonzert 2008

Das große Jubiläumskonzert zum 25 jährigen Bestehen des Heinz Jürgens Akkordeon-Orchesters hat nachdem wir so lange darauf hin geprobt um nicht zu sagen gefiebert haben nun endlich stattgefunden und wir waren alle sehr zufrieden: Die Musikstücke haben gut funktioniert, die Reden waren ansprechend und nicht zu lange, das Publikum war dankbar und begeistert und unser Beitrag des Orchesters hat auch gut geklappt.

Hier einige Stücke die wir gespielt haben:
Spanischer Marsch von Johann Strauß

Bayrische G’schichten von Willy Richarts

Ständchen für Heinz: Unter’n Linden, Potpourri

Heinzelmännchens Wachtparade

Ausflug 2008 nach Salzburg

Unser Orchesterausflug 2008 führte uns (Christine, Hedi, Heidi, Martina, Franz, Fritz, Willi und Wolfgang) heuer für 3 Tage in die bei den Römern noch „Juvanum“ genannte Landeshauptstadt Salzburg. Ein Anflug von Kunstbeflissenheit (schließlich gehören klassische Stücke ja zu unserem Musikrepertoire) ließ uns schnell über dieses Ziel einig werden, zumal Willi sich zu der nicht leichten Aufgabe bereit erklärt hatte, Eintrittskarten für eine der überwiegenden Meinung nach recht gelungene Aufführung der Operette „Gräfin Mariza“ zu besorgen.
Als unsere Reisegruppe am Nachmittag in Salzburg angekommen war, konnten wir sogleich befriedigt feststellen, dass das von Hedi ausgesuchte Urlaubsdomizil, das Hotel „Weißes Kreuz“ in der Bierjodlgasse (!), eine hervorragende Lage aufzuweisen hatte. Direkt unterhalb der Festung Hohensalzburg und nur einen (zugegebenermaßen kräftigen) Steinwurf vom Salzburger Dom entfernt gelegen, konnten wir von dort aus alle Sehenswürdigkeiten gut zu Fuß erkunden. So machten wir von der Burg mit der für manche abenteuerlichen Seilbahn über den Friedhof mit seinen interessanten Grabinschriften, der Altstadt mit den vielen Cafés und Einkaufsmöglichkeiten sowie verschiedenen Ausstellungen bis hin zum Landestheater und dem Mirabellgarten mit seinem atemberaubenden Blick auf die Festung allen aus unserer Sicht wichtigen Stationen unsere Aufwartung.
Nach dem Operettenbesuch am ersten Abend und einem gemütlichen Ausklang bei Wein und Bier durfte am nächsten Tag nach Erkundung der Burg auch ein Rundgang durch Salzburg mit einem auf sein geschichtliches Wissen bedachten Touristenführer („was habe ich gesagt, das Salzburger Gründungsjahr 696 ist leicht zu merken!“) nicht fehlen. Besonderen Spaß daran hatte Willi, der es sich nicht nehmen ließ, seine beachtlichen historischen Kenntnisse in die Führung mit einzubringen, was allerdings bei unserem „Guide“ nicht unbedingt ungeteilte Zustimmung gefunden hat. Wir ließen uns aber davon nicht entmutigen und genossen nach dieser anstrengenden und leider verregneten Führung in einem netten Café einen heißen Latte Macchiato und verschiedene österreichische Tortenspezialitäten. Den Abend verbrachten wir in geselliger Runde in unserem Hotelrestaurant. Während die anderen Gäste offenbar unsere gestenreich vorgetragenen Pantomimen (u.a. die „Blutgrätsche“ von Willi) im Rahmen des Spiels „activity“ zum Anlass genommen hatten, recht bald wieder nach Hause (oder in eine andere Gaststätte) zu gehen, hatten wir enorm viel Spaß, die Kräfte der beiden brav nach Geschlechtern getrennten Spielgruppen beim Zeichnen, Erklären und eben der Pantomime zu messen. Wer gewonnen hat, bleibt natürlich unser Geheimnis – und das der sehr netten Bedienung, die uns bis um 24.00 Uhr gewähren ließ.
Etwas müde und traurig, dass der Samstag schon wieder die Heimfahrt bringen würde, nahmen wir am nächsten Tag zuerst unser Frühstück ein und dann von der vermutlichen Hotelbesitzerin Abschied. Den Vormittag verbrachten wir, nach dem sich einige noch mit einem Vorrat an den einzig originalen Mozartkugeln der Konditorei Fürst eingedeckt hatten, im Mirabellgarten des gleichnamigen Schlosses. Nach einem schmackhaften Mittagessen und gegenseitigem Aufwärmen in der Gaststätte „Gablerbräu“, zugleich auch Geburtshaus des bekannten österreichischen Bassisten Richard Mayr (apropos Bassist: wie unser kunstbeflissener Mitspieler sagte, halten Bassist und Bariton hinter der Bühne das, was der Tenor auf der Bühne versprochen hat …), strebten wir, nicht ohne über den Sinn eines Besuches der Galerie Dorotheum (Antiquitäten und Kunstsammlungen) diskutiert zu haben, dem Bahnhof zu.
Auf der Heimfahrt durften wir uns dann im beengten Regionalzug von München nach Kaufering, Gott sei Dank mit einem Sitzplatz ausgestattet, noch der fröhlichen Leidenschaft einer großen Anzahl von den Besuch der Münchner Wiesn hinter sich habenden Mitfahrerinnen und Mitfahrern erfreuen.
Alle Teilnehmenden sind sich im übrigen einig, dass das ein gelungener Ausflug war, und wir sind schon gespannt, welches Ziel im nächsten Jahr auserkoren wird.

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Veröffentlicht in: on Oktober 9, 2008 at 10:46 Kommentar schreiben
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Einzugsmarsch von Johann Strauß

Am Freitag den 04. Juli spielte das Heinz Jürgens Akkordeon Orchester der VHS Kaufering bei lauem Sommerwetter eine Serenade vor der Gemeindebücherei. Es kamen mehr Leute als Stühle aufgestellt waren und es mussten einige Zugaben gegeben werden. Im folgenden das Stück mit dem wir den Abend eröffnet haben:

Der Einzugsmarsch aus „Der Zigeunerbaron“ von Johann Strauß.

Comedien Harmonists in Concert

Im März 2003 gaben wir ein Konzert in der Waldorfschule Landsberg zusammen mit dem Mittelstufen-Streichorchester mit dem bezeichnenden Namen „Sägewerk“, das die Musiklehrerin Frau Langmann leitete und einem A-Capella Chor namens „Likörchen“ der sich um die Schüler-Mutter Susi Feike herum gruppierte. Das Konzert war ein großes Erlebnis für uns obwohl leider relativ wenige Zuschauer da waren. Aber das lag vermutlich einfach daran, dass es das erste Mal war, dass wir in der Waldorfschule spielten. Gute Konzerttermine werden eben nur durch den Rhythmus der ständigen – z.B jährlichen – Wiederholung, die Gewohnheit und natürlich auch durch Mundpropaganda zu gut besuchten Konzerten.

 Ein Sohn der Familie Feike hat das obige Video gemacht und es zeigt schon ein bisschen die Atmosphäre die damals geherrscht hat.

Das Video steht seit gestern Nacht (17.04.08 22:30) unter YouTube online und wurde bis heute (18.04.08 20:30) schon 15 mal angesehen und wir haben sogar schon einen Kommentar – ich zitiere :

Schöne Musik | Beautiful!

Was will man mehr?

Wolfgang.

25 Jahre Heinz Jürgens Akkordeon Orchester der VHS Kaufering

Das große Ereignis naht, wir feiern 25-jähriges Jubiläum. Höchste Zeit einmal auf die Geschichte des Orchesters zurückzublicken.

Am 19. September 1983 begann im Rahmen der VHS ein Arbeitskreis mit dem Titel „Akkordeon-Orchester“. Zwar waren es am Anfang nur sieben Mitspieler, die sich dem Studium der Orchestermusik für Akkordeon widmeten aber deren Zahl stieg schnell an. Sepp Wörsching vom Akkordeon-Orchester Amper-Lech lieh uns freundlicherweise ein Bass-Akkordeon und Orchester-Partituren, weil wir ja damals noch keine eigenes Repertoire hatten. Natürlich waren die ersten Stücke teilweise noch recht einfach aber da alle mit Eifer dabei waren konnten wir bereits am 30. Mai 1984 anlässlich einer Abschlussfeier der VHS mit nunmehr 12 Mitspielern erstmals öffentlich auftreten.

Nach einigen Auftritten bei Kauferinger Vereinen startete das Orchester zu seinem ersten auswärtigen Konzert. Mit inzwischen 13 Musikern spielten wir am 20. April 1985 beim Frühjahrskonzert des Akkordeon-Jugend-Orchesters Nersingen bei Neu-Ulm.

Weitere Auftritte folgten in Kaufering und Umgebung. Im September 1985 kam dann für uns ein sehr wichtiger Tag: Die Hilti GmbH Kaufering, vertreten durch ihren damaligen Geschäftsführer H.O. Mattes, stiftete uns ein Bass-Akkordeon.
Die VHS Kaufering wollte bei soviel Großzügigkeit nicht hintan stehen und kaufte uns im Februar 1986 den dazugehörenden Bass-Verstärker. Nun waren wir auch technisch gut ausgerüstet und veranstalteten mit nunmehr 16 Mitgliedern am 15. März 1986 erstmals ein eigenes Konzert in der Aula, an dem auch das Orchester aus Nersingen teilnahm.

Zwei Jahre später nahmen wir erstmals an einem Wertungsspiel teil und fuhren dazu am 11. September 1988 nach Kißlegg ins Allgäu. Mit der Note „ausgezeichnet“ und einem Pokal kehrten wir zurück: Ein schönes Geschenk anlässlich unseres fünfjährigen Geburtstag.  Insgesamt fuhren wir viermal zu Wertungsspielen und erzielten dort außerdem die Prädikate „sehr gut“ und „hervorragend“.
In Kißlegg entstand dann der Kontakt zum Akkordeon-Orchester Fluorn aus dem Schwarzwald. Man lud uns zum Frühjahrskonzert am 15. April 1989 ein und versprach auch einen Gegenbesuch in Kaufering.
Im Juni 1990 stellte uns die VHS Kaufering dann ein zweites Basso zur Verfügung. Auch erfüllte das Akkordeonorchester Fluorn sein Versprechen und wir spielten am 6. Oktober 1990 gemeinsam ein Herbstkonzert.

Am 9. Oktober 1993 konnten wir dann mit einem Festkonzert in „unserer“ Aula unser zehnjähriges Bestehen feiern.

Vielfältig waren unsere Auftritte in all den Jahren: Kurkonzert in Bad Kohlgrub, Landesgartenschau in Ingolstadt oder in Buchloe bei den befreundeten „Salachbienen“, die zu anderen Gelegenheiten auch mit uns in Kaufering musizierten. Wir spielten gemeinsam Konzerte mit der Blaskapelle Kaufering, dem Gesangverein Kaufering, mit der Chorgemeinschaft Walleshausen-Schwabhausen, mit dem Akkordeon-Orchester Ampertal, mit dem Kirchenchor Stadl und mit dem Gesangverein „Frohsinn“ in Landsberg. Und wir gestalteten musikalisch Gottesdienste in der evangelischen Pauluskirche Kaufering und Messen in der Wallfahrtskirche Vilgertshofen, ebenfalls mit dem Kirchenchor Stadl.

Seit 1997 ist es uns jedes Jahr im Herbst eine Freude das Kauferinger Seniorenstift zu besuchen und den Bewohnern ein wenig Abwechslung und Freude zu bringen.
Auch in Zukunft werden wir uns für die Musik und das Kulturleben in der Gemeinde Kaufering engagieren.

Im Oktober 2003 feierte das Orchester dann sein 20 jähriges Jubiläum mit einem großen Konzert. Die Orchestermitglieder beschlossen dabei das Orchester unserem Dirigenten zu Ehren offiziell in „Heinz Jürgens Akkordeon Orchester der VHS Kaufering“ umzubenennen. Zudem überraschte das Orchester seinen Dirigent als es nach der Pause in einem extra für das Jubiläum erstellten T-Shirt auftrat.

Nach unserem ersten Auftritt im Mai 1984 schrieb der Rezensent im Landsberger Tagblatt:

„Das junge Akkordeon-Orchester zeigte bei seinem ersten Auftreten in der Öffentlichkeit viel Freude am fröhlichen Musizieren“.

Und genau das ist es, was uns all die Jahre als Motto diente:

Wir spielen aus Freude an der Musik und wir möchten
unseren Zuhörern Freude durch die Musik bringen.

Zum 25jährigen Jubiläums veranstalten wir natürlich ein großes Festkonzert, zu dem wir schon heute herzlich einladen. Das Konzert findet am Samstag, dem 25. Oktober 2008, 20.00 Uhr in der Aula der Hauptschule Kaufering statt.
 
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Heinz und Wolfgang

Juttas Beitrag

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Dieser philosophisch/graphische Beitrag braucht wohl keine weitere Erläuterung.

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Veröffentlicht in: on März 19, 2008 at 2:54 Kommentar schreiben
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Gedanken eines Keyboarders

Teil 1 – Die Geschichte der Keyboardstimme in unserem Orchester

In vielen Akkordeonorchester-Partituren ist neben den vier Akkordeonstimmen und dem Bass eine „Harmonium“-Stimme vorgesehen. Harmonium spielt heutzutage aber kaum noch ein Mensch und so wird auch in unserem Orchester diese Stimme von einem Keyboard besetzt, welches ein Spieler im besten Alter bedient, der vor fast zwanzig Jahren als Akkordeonspieler in der vierten Stimme im Orchester begonnen hatte und für den -  nach einem Jahr Begleitung spielen  – sich das Keyboard als eine willkommene Fluchtmöglichkeit aus der vierten Stimme anbot. Obwohl, wie unser Heinz damals sagte, die vierte Stimme wichtiger wäre als zum Beispiel die zweite. Es war dies die Zeit – Ende der achtziger Jahre – in der die ersten Portable Keyboards auf den Markt kamen, eine Weiterentwicklung aus elektronischen Orgeln, Synthesizern und E-Pianos. Sie waren leicht zu transportieren, einfacher zu bedienen als Synthesizer und verfügten über sehr schöne Klänge. Unser 4. Akkordeonist Willi Storz, der einen beträchtlichen Teil seiner Jugend hinter elektronischen Orgeln verbrachte, hatte sich damals gerade ein Roland E-20 Keyboard zugelegt und somit war der musikalisch-soziale Aufstieg zum Keyboarder frei.
Das Harmonium war früher nur monophon spielbar und die Stimme in den Partituren deswegen nur sehr einfach geschrieben; auch wurden die vielen Klangmöglichkeiten eines Keyboards nicht berücksichtigt. Diese Umstände und vor allem die musikalische Begeisterung sowohl des Dirigenten als auch des Spielers führten dazu, dass unser Heinz für immer mehr Stücke eine spezielle Keyboardstimme entwickelte, damit dieses vielseitige Instrument mit seinen täuschend echten Stimmen den Orchesterklang bereichern oder zumindest den einen oder anderen Farbtupfer setzen konnte.
Heinz kennt die Spielstärke seines Keyboarders ziemlich genau, (seine Schwächen kennt er nicht!), er weiß, wie er die Stimme arrangieren muss, damit die richtige Mischung aus Herausforderung und Spielbarkeit entsteht. Der Keyboarder weiß, oder er ahnt es zumindest, wie viel Mühe sich der Dirigent mit seiner Extrastimme macht und spielt alles mit hoher Motivation und großer Spielfreude. Nur die langen Pausen, die immer wieder in seine Stimme hineingeschrieben sind, machen ihn manchmal traurig und er kann nicht so recht verstehen, warum er gerade da aussetzen muss, wo doch so manche andere Stimme im Orchester an dieser Stelle deutlich vernehmbar eine akustische Unterstützung dringend gebrauchen könnte. Wenn er dann endlich wieder mitspielen darf, greift er hocherfreut in die Tasten und merkt manchmal nicht, dass seine Begeisterung nicht nur den Fingern, sondern auch dem rechten Fuß einen Impuls gibt.

Doch dazu mehr in der Fortsetzung…

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Veröffentlicht in: on März 16, 2008 at 9:42 Kommentar schreiben
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Wie ich zur Musik und zum Akkordeon-Orchester kam

Mit 10 Jahren bekam ich ein kleines Akkordeon und es folgten dann drei Jahre Unterricht. Das war zwar noch nichts besonderes, aber anschließend bekam ich noch Tuba-Unterricht und spielte in einem („braunen“) Musikzug.
Nach dem Kriege ergab sich mit anderen Musikern die Möglichkeit des gemeinsamen Musizierens und wir spielten, wo sich Anlässe boten. (Inzwischen hatte ich ein großes Akkordeon.)
Im Jahre 1948 wurde ich auf das Akkordeon-Orchester Oldenburg aufmerksam (ich bin gebürtig aus dem nördlichen Niedersachsen) und dort spielte ich fünf Jahre 4. Akkordeon, aber auch Solo und Duo mit einer Kollegin, zu der auch heute noch freundschaftlicher Kontakt besteht.
Dort in Oldenburg begann ich auch schon mit dem Arrangieren für Akkordeon-Orchester: Wir wollten so gern den Kaiserwalzer spielen, hatten aber keine Noten außer einer Klavierstimme. Also frisch ans Werk (wenn auch ohne Erfahrung), aber immerhin konnten wir mit dem Kaiserwalzer einen ersten Platz beim Wertungsspiel 1951 in Essen belegen.
Es folgten dann viele Jahre meiner intensiven Berufsausübung als Bürokaufmann, in denen die Musik „nur die zweite Geige“ spielte.
1972 wechselte ich zur Hilti GmbH in Kaufering als PR-Beauftragter, und da ich in dieser Funktion sehr viel in der Öffentlichkeit zu tun hatte, kam ich auch mit der Volkshochschule Kaufering in Kontakt. Es ergab sich, daß ich für eine erkrankte Dozentin den Arbeitskreis „Hausmusik“ übernahm, aus dem nach halbjährigem Experimentieren schließlich das Akkordeon-Orchester wurde.
Und so hatte mich meine Vergangenheit wieder eingeholt.

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Wie ich zum Orchester kam

Vor etwas fünf Jahren habe ich in der Zeitung eine Anzeige vom Akkordeonorchester Kaufering gesehen mit dem Hinweis, dass das Orchester Mitspieler suchen würde. Bis dahin habe ich sehr gerne und viel auf einem kleinen 48 Bass Akkordeon gespielt und damit sogar Unterricht gegeben. Von einem Akkordeonorchester hatte ich aber bis dahin noch nie etwas gehört und da ich gerne wieder in der Gruppe musizieren wollte, hat mich das sehr interessiert. Nach einem Telefonat mit Heinz bin ich also mutig mit meinem kleinen Akkordeon zur Probe gekommen. Heinz hat mich gleich in Empfang genommen und hat mich gefragt, ob ich denn auch Akkordeon-Bass spielen würde. Ich hatte zwar von einem Akkordeon-Bass auch noch nichts gehört, aber da ich auch Klavier spiele und daher Bassnoten lesen kann, habe ich gerne eingewilligt. Sehr viel später habe ich dann von anderen Mitspielern aus dem Orchester gehört, dass sie sich in diesem Moment gefragt haben, was ich denn wohl mit dem winzigen Akkordeon im Orchester will. Ich habe inzwischen ein richtig großes, standesmäßiges Akkordeon, das sich auch gut fürs Orchester eignet, spiele aber bis jetzt immer noch begeistert Bass.
Für andere Neueinsteiger sei gesagt, dass das Akkordeon so groß auch wieder nicht sein muss, und dass wir sogar in Besitz eines überzähligen Akkordeons sind, das wir für den Anfang auch verleihen können.

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Keine Berührungsängste

Das Akkordeonorchester Kaufering zeigt – wie man anhand der Ulrichswallfahrt sehen kann- keinerlei Berührungsängste mit anderen Musikgruppen. Die musikalische und inzwischen auch sehr freundschaftliche Verbindung zum „Kirchenchor Stadl“  besteht nun schon seit mehreren Jahren. So wurden nicht nur Gottesdienste zusammen gestaltet – wofür eigens Notenmaterial arrangiert werden musste – sondern auch Konzerte.
Aber nicht nur mit dem Kirchenchor Stadl wurden gemeinsame Aufführungen dargebracht, sondern auch mit Solo-Trompetern, einem Tenorsänger und auch mit der bekannten Sopranistin Susanne Storz-Frischenschlager. 
Es ist natürlich immer wieder eine große Herausforderung für das Orchester sich auf andere Musiker einzustellen. Aber es macht das Musizieren auch unglaublich interessant und abwechslungsreich.

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Orchesterausflug Oktober 2007

Dass wir nicht nur Akkordeon spielen können, sondern gerne auch zusammen feiern, beweisen wir immer wieder aufs Neue bei unseren Wochenendausflügen. Sehr beliebt sind dabei Hüttenausflüge in die bayerischen Berge, bei denen wir uns bei Gesellschaftsspielen austoben, bei deftigem Essen und Trinken amüsieren und bei Bergwanderungen auspowern können.
Unser letzter Ausflug im Oktober 2007 hat uns auf die Buchenbergalm im Allgäu geführt. Nach Bezug der Schlafstube (die uns irgendwie an die Bettchen der sieben Zwerge von Schneewittchen erinnert hat – siehe Foto) am Freitag Abend und kurzer Erkundung der näheren Umgebung machten wir es uns, gestärkt von einem üppigen Abendessen, in der zur Buchenbergalm gehörenden Stube in der neben der Liftstation gelegenen Hütte gemütlich. Ausreichend mit Getränken versorgt, gestalteten wir einen äußerst amüsanten Spieleabend. Vom Turmbauen, Schokoladeessen über Witzeerzählen bis zur Pantomime war für jeden Geschmack etwas geboten, und auch wenn es den einen oder anderen Lacher auf Kosten eines Mitspielers gegeben hat, so musste doch niemand schmollend ins Bett gehen.
Der nächste Morgen gestaltete sich aufgrund zum Teil übermäßigen Ramazotti- und Biergenusses am Abend zuvor zumindest aufstehenstechnisch für einige etwas problematisch. Doch nachdem diese Schwierigkeiten nach einem guten Frühstück überwunden waren, haben wir uns für verschieden anspruchsvolle Bergwandertouren oder sonstige Unternehmungen je nach Lust und Laune gerüstet. Während die einen sich an der Hütte die Sonne auf den Bauch scheinen ließen, andere wiederum einen Rundwanderweg um die Buchenbergalm genossen, machte sich eine wackere Truppe von fünf Spielerinnen und Spielern auf zu einer doch etwas längeren Bergwandertour. Sie wurden auf ihrer fünfstündigen Wanderung bis zur über 150 Höhenmeter höher gelegenen Kenzenhütte mit herrlichen Naturerlebnissen belohnt. Von interessanten Studien des Allgäuer Milch- und Mastviehs über den Wechsel von Sonne, Schatten und Nebel und den ständig neuen Eindrücken von Wald, Wiese und Wasser bis hin zum Genuss der buchstäblich noch sauberen Bergluft war für alle Bergfreunde etwas dabei. Auch der in der Kenzenhütte genossene Apfelstrudel tat sein Übriges, um diesen Tag als vollends gelungen bezeichnen zu können.
Natürlich stand auch der Samstagabend wieder im Zeichen von Geselligkeit und Spaß.
Genauso ging es am Sonntagmorgen weiter. Wagemutig rasten wir mit den Bobs die Tegelbergrodelbahn bei Schwangau herunter und so manchem konnte es gar nicht schnell genug gehen, wenn der Vordermann (oder die Vorderfrau) etwas zu zaghaft war und dauernd auf der Bremse stand. Wir bewunderten die elegant dahin segelnden Gleitschirmflieger und freuten uns auch einfach daran, dass der Wettergott gerade mit uns ein besonderes Einsehen gehabt hatte. Na ja, wenn Engel reisen …
Um uns den fälligen Abschied gegen Sonntagmittag etwas zu erleichtern, machten wir auf dem Nachhauseweg noch Station in der Gaststätte am Bannwaldsee, der sich tiefdunkel mit seinen blaugrünen Farben in die Landschaft schmiegt. Das muss man einfach selber erlebt haben.
So schnell wie die Zeit dort vergangen ist, freuen wir uns schon wieder auf unseren nächsten Ausflug und sind gespannt, wohin es uns dann, vermutlich wieder im Herbst, verschlagen wird.

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Fotos:

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Veröffentlicht in: on Februar 22, 2008 at 2:11 Kommentar schreiben

Unser Heinz

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Unser Heinz hat das Orchester gegründet und leitet es nun schon seit 25 Jahren. Das ist wirklich eine herausragende Leistung. Bedenkt man dabei auch noch, dass er bereits weit über 70 Jahre alt ist, so kann man sich nur wundern, wie er Woche für Woche die Kraft findet, die anstrengende Probenarbeit zu bewältigen. Musik scheint wohl doch ein Jungbrunnen zu sein (man schaue sich nur Max Greger oder Hugo Strasser an). Dabei ist er niemals ungeduldig oder gar aufbrausend. Selbst wenn ein Stück so gar nicht klingen will  wie es klingen soll, verliert er niemals die Nerven.

Unser Heinz ist aber nicht nur der Dirigent des Akkordeonorchesters (zum 20-jährigen Bestehen haben wir uns übrigens ihm zu Ehren den Namen „Heinz-Jürgens-Akkordeonorchester der VHS-Kaufering“ gegeben), er ist auch der Arrangeur der überwiegenden Anzahl von Akkordeonstücken aus unserem Repertoire.  Das kommt daher, dass er entweder nicht zufrieden ist mit den bereits vom Musikverlag arrangierten Stücken oder dass es gar kein Notenmaterial gibt. Nicht selten hat Heinz sich so lange vor seinen Cassettenrekorder hingesetzt und die Tonaufnahmen studiert, bis er sie aus dem Gehör aufschreiben konnte.  Das macht ihm so schnell sicher keiner nach. Wer sich so auf´s Notenschreiben versteht wie er, der muss natürlich auch seine eigene Musik zu Papier bringen. Und so spielen wir auch Stücke, die Heinz selbst komponiert hat und die nur von unserem Orchester gespielt werden.

Ja, man muss ihn wirklich kennen gelernt haben. Er ist schon ein ganz besonderer Mensch, der in seiner Art nicht zu ersetzten ist.

Wir hoffen, dass er gesundheitlich noch lange in der Lage ist, das Orchester zu leiten und uns mit sehr gelungenen Arrangements zu versorgen.
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Fotos:
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Veröffentlicht in: on Februar 21, 2008 at 12:23 Kommentar schreiben

Ullrichswallfahrt im Juli 2007

Anlässlich der jährlichen Ullrichswallfahrt fand am Sonntag, den 1. Juli in der Wallfahrtskirche „Maria Schmerzen“ in Vilgersthofen ein Gottesdienst statt, der vom Kirchenchor Stadl mit Unterstützung des Heinz Jürgens Akkordeonorchesters der VHS Kaufering feierlich umrahmt wurde. In die Freude über die gelungen Aufführung mischt sich beim Chor von Pflugdorf-Stadl jedoch ein Wehrmutstropfen: Ihre langjährige Leiterin Frau Christine Arnold (Mitte) verlässt den Chor aus beruflichen Gründen. Noch ist der Chor auf der Suche nach einem würdigen Nachfolger, über eines ist man sich aber schon einig: Man möchte auf jeden Fall wieder mit dem Akkordeonorchester zusammen auftreten.
(Erschienen im Kreisboten im Juli 2007)

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Weitere Fotos:

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Veröffentlicht in: on Februar 18, 2008 at 5:30 Kommentar schreiben