Comedien Harmonists in Concert

Im März 2003 gaben wir ein Konzert in der Waldorfschule Landsberg zusammen mit dem Mittelstufen-Streichorchester mit dem bezeichnenden Namen “Sägewerk”, das die Musiklehrerin Frau Langmann leitete und einem A-Capella Chor namens “Likörchen” der sich um die Schüler-Mutter Susi Feike herum gruppierte. Das Konzert war ein großes Erlebnis für uns obwohl leider relativ wenige Zuschauer da waren. Aber das lag vermutlich einfach daran, dass es das erste Mal war, dass wir in der Waldorfschule spielten. Gute Konzerttermine werden eben nur durch den Rhythmus der ständigen - z.B jährlichen - Wiederholung, die Gewohnheit und natürlich auch durch Mundpropaganda zu gut besuchten Konzerten.

 Ein Sohn der Familie Feike hat das obige Video gemacht und es zeigt schon ein bisschen die Atmosphäre die damals geherrscht hat.

Das Video steht seit gestern Nacht (17.04.08 22:30) unter YouTube online und wurde bis heute (18.04.08 20:30) schon 15 mal angesehen und wir haben sogar schon einen Kommentar - ich zitiere :

Schöne Musik | Beautiful!

Was will man mehr?

Wolfgang.

Veröffentlicht in: on April 18, 2008 at 6:27 Uhr nachmittags Kommentare (0)
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25 Jahre Heinz Jürgens Akkordeon Orchester der VHS Kaufering

Das große Ereignis naht, wir feiern 25-jähriges Jubiläum. Höchste Zeit einmal auf die Geschichte des Orchesters zurückzublicken.

Am 19. September 1983 begann im Rahmen der VHS ein Arbeitskreis mit dem Titel „Akkordeon-Orchester“. Zwar waren es am Anfang nur sieben Mitspieler, die sich dem Studium der Orchestermusik für Akkordeon widmeten aber deren Zahl stieg schnell an. Sepp Wörsching vom Akkordeon-Orchester Amper-Lech lieh uns freundlicherweise ein Bass-Akkordeon und Orchester-Partituren, weil wir ja damals noch keine eigenes Repertoire hatten. Natürlich waren die ersten Stücke teilweise noch recht einfach aber da alle mit Eifer dabei waren konnten wir bereits am 30. Mai 1984 anlässlich einer Abschlussfeier der VHS mit nunmehr 12 Mitspielern erstmals öffentlich auftreten.

Nach einigen Auftritten bei Kauferinger Vereinen startete das Orchester zu seinem ersten auswärtigen Konzert. Mit inzwischen 13 Musikern spielten wir am 20. April 1985 beim Frühjahrskonzert des Akkordeon-Jugend-Orchesters Nersingen bei Neu-Ulm.

Weitere Auftritte folgten in Kaufering und Umgebung. Im September 1985 kam dann für uns ein sehr wichtiger Tag: Die Hilti GmbH Kaufering, vertreten durch ihren damaligen Geschäftsführer H.O. Mattes, stiftete uns ein Bass-Akkordeon.
Die VHS Kaufering wollte bei soviel Großzügigkeit nicht hintan stehen und kaufte uns im Februar 1986 den dazugehörenden Bass-Verstärker. Nun waren wir auch technisch gut ausgerüstet und veranstalteten mit nunmehr 16 Mitgliedern am 15. März 1986 erstmals ein eigenes Konzert in der Aula, an dem auch das Orchester aus Nersingen teilnahm.

Zwei Jahre später nahmen wir erstmals an einem Wertungsspiel teil und fuhren dazu am 11. September 1988 nach Kißlegg ins Allgäu. Mit der Note „ausgezeichnet“ und einem Pokal kehrten wir zurück: Ein schönes Geschenk anlässlich unseres fünfjährigen Geburtstag.  Insgesamt fuhren wir viermal zu Wertungsspielen und erzielten dort außerdem die Prädikate „sehr gut“ und „hervorragend“.
In Kißlegg entstand dann der Kontakt zum Akkordeon-Orchester Fluorn aus dem Schwarzwald. Man lud uns zum Frühjahrskonzert am 15. April 1989 ein und versprach auch einen Gegenbesuch in Kaufering.
Im Juni 1990 stellte uns die VHS Kaufering dann ein zweites Basso zur Verfügung. Auch erfüllte das Akkordeonorchester Fluorn sein Versprechen und wir spielten am 6. Oktober 1990 gemeinsam ein Herbstkonzert.

Am 9. Oktober 1993 konnten wir dann mit einem Festkonzert in „unserer“ Aula unser zehnjähriges Bestehen feiern.

Vielfältig waren unsere Auftritte in all den Jahren: Kurkonzert in Bad Kohlgrub, Landesgartenschau in Ingolstadt oder in Buchloe bei den befreundeten „Salachbienen“, die zu anderen Gelegenheiten auch mit uns in Kaufering musizierten. Wir spielten gemeinsam Konzerte mit der Blaskapelle Kaufering, dem Gesangverein Kaufering, mit der Chorgemeinschaft Walleshausen-Schwabhausen, mit dem Akkordeon-Orchester Ampertal, mit dem Kirchenchor Stadl und mit dem Gesangverein „Frohsinn“ in Landsberg. Und wir gestalteten musikalisch Gottesdienste in der evangelischen Pauluskirche Kaufering und Messen in der Wallfahrtskirche Vilgertshofen, ebenfalls mit dem Kirchenchor Stadl.

Seit 1997 ist es uns jedes Jahr im Herbst eine Freude das Kauferinger Seniorenstift zu besuchen und den Bewohnern ein wenig Abwechslung und Freude zu bringen.
Auch in Zukunft werden wir uns für die Musik und das Kulturleben in der Gemeinde Kaufering engagieren.

Im Oktober 2003 feierte das Orchester dann sein 20 jähriges Jubiläum mit einem großen Konzert. Die Orchestermitglieder beschlossen dabei das Orchester unserem Dirigenten zu Ehren offiziell in „Heinz Jürgens Akkordeon Orchester der VHS Kaufering“ umzubenennen. Zudem überraschte das Orchester seinen Dirigent als es nach der Pause in einem extra für das Jubiläum erstellten T-Shirt auftrat.

Nach unserem ersten Auftritt im Mai 1984 schrieb der Rezensent im Landsberger Tagblatt:

„Das junge Akkordeon-Orchester zeigte bei seinem ersten Auftreten in der Öffentlichkeit viel Freude am fröhlichen Musizieren“.

Und genau das ist es, was uns all die Jahre als Motto diente:

Wir spielen aus Freude an der Musik und wir möchten
unseren Zuhörern Freude durch die Musik bringen.

Zum 25jährigen Jubiläums veranstalten wir natürlich ein großes Festkonzert, zu dem wir schon heute herzlich einladen. Das Konzert findet am Samstag, dem 25. Oktober 2008, 20.00 Uhr in der Aula der Hauptschule Kaufering statt.
 
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Heinz und Wolfgang

Veröffentlicht in: on April 12, 2008 at 8:00 Uhr nachmittags Kommentare (0)
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Juttas Beitrag

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Dieser philosophisch/graphische Beitrag braucht wohl keine weitere Erläuterung.

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Veröffentlicht in: on März 19, 2008 at 2:54 Uhr vormittags Kommentare (0)
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Gedanken eines Keyboarders

Teil 1 - Die Geschichte der Keyboardstimme in unserem Orchester

In vielen Akkordeonorchester-Partituren ist neben den vier Akkordeonstimmen und dem Bass eine “Harmonium”-Stimme vorgesehen. Harmonium spielt heutzutage aber kaum noch ein Mensch und so wird auch in unserem Orchester diese Stimme von einem Keyboard besetzt, welches ein Spieler im besten Alter bedient, der vor fast zwanzig Jahren als Akkordeonspieler in der vierten Stimme im Orchester begonnen hatte und für den -  nach einem Jahr Begleitung spielen  - sich das Keyboard als eine willkommene Fluchtmöglichkeit aus der vierten Stimme anbot. Obwohl, wie unser Heinz damals sagte, die vierte Stimme wichtiger wäre als zum Beispiel die zweite. Es war dies die Zeit - Ende der achtziger Jahre - in der die ersten Portable Keyboards auf den Markt kamen, eine Weiterentwicklung aus elektronischen Orgeln, Synthesizern und E-Pianos. Sie waren leicht zu transportieren, einfacher zu bedienen als Synthesizer und verfügten über sehr schöne Klänge. Unser 4. Akkordeonist Willi Storz, der einen beträchtlichen Teil seiner Jugend hinter elektronischen Orgeln verbrachte, hatte sich damals gerade ein Roland E-20 Keyboard zugelegt und somit war der musikalisch-soziale Aufstieg zum Keyboarder frei.
Das Harmonium war früher nur monophon spielbar und die Stimme in den Partituren deswegen nur sehr einfach geschrieben; auch wurden die vielen Klangmöglichkeiten eines Keyboards nicht berücksichtigt. Diese Umstände und vor allem die musikalische Begeisterung sowohl des Dirigenten als auch des Spielers führten dazu, dass unser Heinz für immer mehr Stücke eine spezielle Keyboardstimme entwickelte, damit dieses vielseitige Instrument mit seinen täuschend echten Stimmen den Orchesterklang bereichern oder zumindest den einen oder anderen Farbtupfer setzen konnte.
Heinz kennt die Spielstärke seines Keyboarders ziemlich genau, (seine Schwächen kennt er nicht!), er weiß, wie er die Stimme arrangieren muss, damit die richtige Mischung aus Herausforderung und Spielbarkeit entsteht. Der Keyboarder weiß, oder er ahnt es zumindest, wie viel Mühe sich der Dirigent mit seiner Extrastimme macht und spielt alles mit hoher Motivation und großer Spielfreude. Nur die langen Pausen, die immer wieder in seine Stimme hineingeschrieben sind, machen ihn manchmal traurig und er kann nicht so recht verstehen, warum er gerade da aussetzen muss, wo doch so manche andere Stimme im Orchester an dieser Stelle deutlich vernehmbar eine akustische Unterstützung dringend gebrauchen könnte. Wenn er dann endlich wieder mitspielen darf, greift er hocherfreut in die Tasten und merkt manchmal nicht, dass seine Begeisterung nicht nur den Fingern, sondern auch dem rechten Fuß einen Impuls gibt.

Doch dazu mehr in der Fortsetzung…

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Veröffentlicht in: on März 16, 2008 at 9:42 Uhr nachmittags Kommentare (0)
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Wie ich zur Musik und zum Akkordeon-Orchester kam

Mit 10 Jahren bekam ich ein kleines Akkordeon und es folgten dann drei Jahre Unterricht. Das war zwar noch nichts besonderes, aber anschließend bekam ich noch Tuba-Unterricht und spielte in einem („braunen“) Musikzug.
Nach dem Kriege ergab sich mit anderen Musikern die Möglichkeit des gemeinsamen Musizierens und wir spielten, wo sich Anlässe boten. (Inzwischen hatte ich ein großes Akkordeon.)
Im Jahre 1948 wurde ich auf das Akkordeon-Orchester Oldenburg aufmerksam (ich bin gebürtig aus dem nördlichen Niedersachsen) und dort spielte ich fünf Jahre 4. Akkordeon, aber auch Solo und Duo mit einer Kollegin, zu der auch heute noch freundschaftlicher Kontakt besteht.
Dort in Oldenburg begann ich auch schon mit dem Arrangieren für Akkordeon-Orchester: Wir wollten so gern den Kaiserwalzer spielen, hatten aber keine Noten außer einer Klavierstimme. Also frisch ans Werk (wenn auch ohne Erfahrung), aber immerhin konnten wir mit dem Kaiserwalzer einen ersten Platz beim Wertungsspiel 1951 in Essen belegen.
Es folgten dann viele Jahre meiner intensiven Berufsausübung als Bürokaufmann, in denen die Musik „nur die zweite Geige“ spielte.
1972 wechselte ich zur Hilti GmbH in Kaufering als PR-Beauftragter, und da ich in dieser Funktion sehr viel in der Öffentlichkeit zu tun hatte, kam ich auch mit der Volkshochschule Kaufering in Kontakt. Es ergab sich, daß ich für eine erkrankte Dozentin den Arbeitskreis „Hausmusik“ übernahm, aus dem nach halbjährigem Experimentieren schließlich das Akkordeon-Orchester wurde.
Und so hatte mich meine Vergangenheit wieder eingeholt.

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Wie ich zum Orchester kam

Vor etwas fünf Jahren habe ich in der Zeitung eine Anzeige vom Akkordeonorchester Kaufering gesehen mit dem Hinweis, dass das Orchester Mitspieler suchen würde. Bis dahin habe ich sehr gerne und viel auf einem kleinen 48 Bass Akkordeon gespielt und damit sogar Unterricht gegeben. Von einem Akkordeonorchester hatte ich aber bis dahin noch nie etwas gehört und da ich gerne wieder in der Gruppe musizieren wollte, hat mich das sehr interessiert. Nach einem Telefonat mit Heinz bin ich also mutig mit meinem kleinen Akkordeon zur Probe gekommen. Heinz hat mich gleich in Empfang genommen und hat mich gefragt, ob ich denn auch Akkordeon-Bass spielen würde. Ich hatte zwar von einem Akkordeon-Bass auch noch nichts gehört, aber da ich auch Klavier spiele und daher Bassnoten lesen kann, habe ich gerne eingewilligt. Sehr viel später habe ich dann von anderen Mitspielern aus dem Orchester gehört, dass sie sich in diesem Moment gefragt haben, was ich denn wohl mit dem winzigen Akkordeon im Orchester will. Ich habe inzwischen ein richtig großes, standesmäßiges Akkordeon, das sich auch gut fürs Orchester eignet, spiele aber bis jetzt immer noch begeistert Bass.
Für andere Neueinsteiger sei gesagt, dass das Akkordeon so groß auch wieder nicht sein muss, und dass wir sogar in Besitz eines überzähligen Akkordeons sind, das wir für den Anfang auch verleihen können.

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Veröffentlicht in: on März 2, 2008 at 9:01 Uhr nachmittags Kommentare (0)
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Keine Berührungsängste

Das Akkordeonorchester Kaufering zeigt – wie man anhand der Ulrichswallfahrt sehen kann- keinerlei Berührungsängste mit anderen Musikgruppen. Die musikalische und inzwischen auch sehr freundschaftliche Verbindung zum „Kirchenchor Stadl“  besteht nun schon seit mehreren Jahren. So wurden nicht nur Gottesdienste zusammen gestaltet – wofür eigens Notenmaterial arrangiert werden musste – sondern auch Konzerte.
Aber nicht nur mit dem Kirchenchor Stadl wurden gemeinsame Aufführungen dargebracht, sondern auch mit Solo-Trompetern, einem Tenorsänger und auch mit der bekannten Sopranistin Susanne Storz-Frischenschlager. 
Es ist natürlich immer wieder eine große Herausforderung für das Orchester sich auf andere Musiker einzustellen. Aber es macht das Musizieren auch unglaublich interessant und abwechslungsreich.

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Veröffentlicht in: on Februar 23, 2008 at 9:31 Uhr vormittags Kommentare (0)
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Orchesterausflug Oktober 2007

Dass wir nicht nur Akkordeon spielen können, sondern gerne auch zusammen feiern, beweisen wir immer wieder aufs Neue bei unseren Wochenendausflügen. Sehr beliebt sind dabei Hüttenausflüge in die bayerischen Berge, bei denen wir uns bei Gesellschaftsspielen austoben, bei deftigem Essen und Trinken amüsieren und bei Bergwanderungen auspowern können.
Unser letzter Ausflug im Oktober 2007 hat uns auf die Buchenbergalm im Allgäu geführt. Nach Bezug der Schlafstube (die uns irgendwie an die Bettchen der sieben Zwerge von Schneewittchen erinnert hat – siehe Foto) am Freitag Abend und kurzer Erkundung der näheren Umgebung machten wir es uns, gestärkt von einem üppigen Abendessen, in der zur Buchenbergalm gehörenden Stube in der neben der Liftstation gelegenen Hütte gemütlich. Ausreichend mit Getränken versorgt, gestalteten wir einen äußerst amüsanten Spieleabend. Vom Turmbauen, Schokoladeessen über Witzeerzählen bis zur Pantomime war für jeden Geschmack etwas geboten, und auch wenn es den einen oder anderen Lacher auf Kosten eines Mitspielers gegeben hat, so musste doch niemand schmollend ins Bett gehen.
Der nächste Morgen gestaltete sich aufgrund zum Teil übermäßigen Ramazotti- und Biergenusses am Abend zuvor zumindest aufstehenstechnisch für einige etwas problematisch. Doch nachdem diese Schwierigkeiten nach einem guten Frühstück überwunden waren, haben wir uns für verschieden anspruchsvolle Bergwandertouren oder sonstige Unternehmungen je nach Lust und Laune gerüstet. Während die einen sich an der Hütte die Sonne auf den Bauch scheinen ließen, andere wiederum einen Rundwanderweg um die Buchenbergalm genossen, machte sich eine wackere Truppe von fünf Spielerinnen und Spielern auf zu einer doch etwas längeren Bergwandertour. Sie wurden auf ihrer fünfstündigen Wanderung bis zur über 150 Höhenmeter höher gelegenen Kenzenhütte mit herrlichen Naturerlebnissen belohnt. Von interessanten Studien des Allgäuer Milch- und Mastviehs über den Wechsel von Sonne, Schatten und Nebel und den ständig neuen Eindrücken von Wald, Wiese und Wasser bis hin zum Genuss der buchstäblich noch sauberen Bergluft war für alle Bergfreunde etwas dabei. Auch der in der Kenzenhütte genossene Apfelstrudel tat sein Übriges, um diesen Tag als vollends gelungen bezeichnen zu können.
Natürlich stand auch der Samstagabend wieder im Zeichen von Geselligkeit und Spaß.
Genauso ging es am Sonntagmorgen weiter. Wagemutig rasten wir mit den Bobs die Tegelbergrodelbahn bei Schwangau herunter und so manchem konnte es gar nicht schnell genug gehen, wenn der Vordermann (oder die Vorderfrau) etwas zu zaghaft war und dauernd auf der Bremse stand. Wir bewunderten die elegant dahin segelnden Gleitschirmflieger und freuten uns auch einfach daran, dass der Wettergott gerade mit uns ein besonderes Einsehen gehabt hatte. Na ja, wenn Engel reisen …
Um uns den fälligen Abschied gegen Sonntagmittag etwas zu erleichtern, machten wir auf dem Nachhauseweg noch Station in der Gaststätte am Bannwaldsee, der sich tiefdunkel mit seinen blaugrünen Farben in die Landschaft schmiegt. Das muss man einfach selber erlebt haben.
So schnell wie die Zeit dort vergangen ist, freuen wir uns schon wieder auf unseren nächsten Ausflug und sind gespannt, wohin es uns dann, vermutlich wieder im Herbst, verschlagen wird.

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Fotos:

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Veröffentlicht in: on Februar 22, 2008 at 2:11 Uhr nachmittags Kommentare (0)

Unser Heinz

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Unser Heinz hat das Orchester gegründet und leitet es nun schon seit 25 Jahren. Das ist wirklich eine herausragende Leistung. Bedenkt man dabei auch noch, dass er bereits weit über 70 Jahre alt ist, so kann man sich nur wundern, wie er Woche für Woche die Kraft findet, die anstrengende Probenarbeit zu bewältigen. Musik scheint wohl doch ein Jungbrunnen zu sein (man schaue sich nur Max Greger oder Hugo Strasser an). Dabei ist er niemals ungeduldig oder gar aufbrausend. Selbst wenn ein Stück so gar nicht klingen will  wie es klingen soll, verliert er niemals die Nerven.

Unser Heinz ist aber nicht nur der Dirigent des Akkordeonorchesters (zum 20-jährigen Bestehen haben wir uns übrigens ihm zu Ehren den Namen „Heinz-Jürgens-Akkordeonorchester der VHS-Kaufering“ gegeben), er ist auch der Arrangeur der überwiegenden Anzahl von Akkordeonstücken aus unserem Repertoire.  Das kommt daher, dass er entweder nicht zufrieden ist mit den bereits vom Musikverlag arrangierten Stücken oder dass es gar kein Notenmaterial gibt. Nicht selten hat Heinz sich so lange vor seinen Cassettenrekorder hingesetzt und die Tonaufnahmen studiert, bis er sie aus dem Gehör aufschreiben konnte.  Das macht ihm so schnell sicher keiner nach. Wer sich so auf´s Notenschreiben versteht wie er, der muss natürlich auch seine eigene Musik zu Papier bringen. Und so spielen wir auch Stücke, die Heinz selbst komponiert hat und die nur von unserem Orchester gespielt werden.

Ja, man muss ihn wirklich kennen gelernt haben. Er ist schon ein ganz besonderer Mensch, der in seiner Art nicht zu ersetzten ist.

Wir hoffen, dass er gesundheitlich noch lange in der Lage ist, das Orchester zu leiten und uns mit sehr gelungenen Arrangements zu versorgen.
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Fotos:
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Veröffentlicht in: on Februar 21, 2008 at 12:23 Uhr nachmittags Kommentare (0)

Ullrichswallfahrt im Juli 2007

Anlässlich der jährlichen Ullrichswallfahrt fand am Sonntag, den 1. Juli in der Wallfahrtskirche „Maria Schmerzen“ in Vilgersthofen ein Gottesdienst statt, der vom Kirchenchor Stadl mit Unterstützung des Heinz Jürgens Akkordeonorchesters der VHS Kaufering feierlich umrahmt wurde. In die Freude über die gelungen Aufführung mischt sich beim Chor von Pflugdorf-Stadl jedoch ein Wehrmutstropfen: Ihre langjährige Leiterin Frau Christine Arnold (Mitte) verlässt den Chor aus beruflichen Gründen. Noch ist der Chor auf der Suche nach einem würdigen Nachfolger, über eines ist man sich aber schon einig: Man möchte auf jeden Fall wieder mit dem Akkordeonorchester zusammen auftreten.
(Erschienen im Kreisboten im Juli 2007)

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Weitere Fotos:

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Veröffentlicht in: on Februar 18, 2008 at 5:30 Uhr nachmittags Kommentare (0)