Der größte Wunsch: Neue Kollegen am Instrument

Kaufering (her) - “Wir sind ein netter Haufen und machen gute Musik aus Spaß an der Freude”, sagt Anita Lamp ganz locker. Sie spielt das 1. Akkordeon im “Heinz-Jürgens-Akkordeonorchester der vhs Kaufering”. Doch Dirigent Heinz Jürgens zeigt sich gelassen.

Er hat vor 25 Jahren diesen “Haufen” gegründet und zu einem weit über die Grenzen Kauferings hinaus bekannten Klangkörper weiterentwickelt.

Und dass er mit “seinen” Interpreten einen freundschaftlichen Umgang pflegt, beweist der große Zusammenhalt. Ein großer Teil der Orchestermitglieder ist seit Anfang an dabei und sieht die musikalische Zukunft im familären Miteinander. Unter ihnen Gründungsmitglied Thomas Schneider, der wie Anita Lamp auf seinem Instrument die erste Stimme zum Klingen bringt. Auch Fritz Wagner ist ein Mann der “ersten Stunde”. Er hat früher einmal Melodica gespielt, doch bald zog es ihn zur Ziehharmonika mit ihrer breiten Tastenreihe für die Melodienstimmen und einer Knopfreihe für die Bässe.

Und dass Vera Ullmann aus Buchloe seit 15 Jahren dem Akkordeon treu geblieben ist, erklärt sie so: “Das kann ich überall mitnehmen, es allein spielen und mit anderen zusammen. Für mich ist ein Akkordeon das ideale Instrument.” Dass sie bereits mit acht Jahren angefangen hat, die Kunst der “Perlmutt-Töne” zu lieben, verdankt sie ihrer Mutter. In den Reihen des Orchesterchefs Heinz Jürgens befindet sich seit sechs Monaten auch eine “Newcomerin”: Petra Schuller aus Landsberg. Die 36-Jährige hat als Kind Klavier und Querflöte gespielt, bis sie ihr Vater für das Akkordeon begeisterte. Nun hat sie beim Kauferinger vhs-Orchester “angeheuert” und ist mit Spaß dabei.

Und weil das Heinz-Jürgens-Akkordeonorchester heuer sein 25-jähriges Bestehen feiern kann, freut sich nicht nur Petra Schuller, die Jüngste im Orchester, auf das “silberne Jubiläum”. Auch ihre Kollegen setzen in ihren Proben alles daran, dem Klangkörper Glanz zu verleihen. Unter dem Motto “Wir spielen aus Freude an der Musik und möchten Freude durch Musik machen” wird Maestro Jürgens mit dem Ensemble den Bewohnern des Kauferinger Seniorenstifts auch im Jubiläumsjahr die klingende Visitenkarte überreichen.

Den Höhepunkt zum 25. Jahrestag will das Orchester mit einem Konzert am Samstag, 25. Oktober, ab 20 Uhr in der Aula der Kauferinger Hauptschule setzen. Bis dahin wünscht sich Orchesterchef Heinz Jürgens, dass sich sein Klangkörper um weitere Akkordeonspieler erweitert. “Wer Freude hat, mitzuspielen und seine vielleicht eingerosteten Kenntnisse wieder aufzufrischen, ist willkommen.” Weitere Infos unter Telefon 08191/6260.

Von Ludwig Herold. Gefunden von Petra im Landsberger Tagblatt vom 14.05.2008

Quelle: http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Lokales/Landsberg/Uebersicht/Artikel,-Der-groesste-Wunsch-Neue-Kollegen-am-Instrument-_arid,1224710_regid,10_puid,2_pageid,4500.html

Christines Geburtstag Mai 2008

Libertango - diesmal aus Japan

Nachdem ich alle meine Videos unter YouTube mit englischen und japanischen Keywords versehen hatte, bin ich auf dieses Video aus Japan gestoßen. Es zeigt, dass das Akkordeon sogar in Japan bekannt ist. Eine sehr schöne Aufnahme mit sehr viel Professionalität und konzertanter Ernsthaftigkeit.

 

 Viel Vergnügen!

Wolfgang

Veröffentlicht in: on April 20, 2008 at 8:27 Kommentare (0)
Tags: , , , , , ,

Comedien Harmonists in Concert

Im März 2003 gaben wir ein Konzert in der Waldorfschule Landsberg zusammen mit dem Mittelstufen-Streichorchester mit dem bezeichnenden Namen “Sägewerk”, das die Musiklehrerin Frau Langmann leitete und einem A-Capella Chor namens “Likörchen” der sich um die Schüler-Mutter Susi Feike herum gruppierte. Das Konzert war ein großes Erlebnis für uns obwohl leider relativ wenige Zuschauer da waren. Aber das lag vermutlich einfach daran, dass es das erste Mal war, dass wir in der Waldorfschule spielten. Gute Konzerttermine werden eben nur durch den Rhythmus der ständigen - z.B jährlichen - Wiederholung, die Gewohnheit und natürlich auch durch Mundpropaganda zu gut besuchten Konzerten.

 Ein Sohn der Familie Feike hat das obige Video gemacht und es zeigt schon ein bisschen die Atmosphäre die damals geherrscht hat.

Das Video steht seit gestern Nacht (17.04.08 22:30) unter YouTube online und wurde bis heute (18.04.08 20:30) schon 15 mal angesehen und wir haben sogar schon einen Kommentar - ich zitiere :

Schöne Musik | Beautiful!

Was will man mehr?

Wolfgang.

My Fair Lady

“My Fair Lady” Potpourri gespielt vom Heinz Jürgens Akkordeonorchester der VHS Kaufering.

Liveaufnahme im Oktober 2007 in der Aula der Hauptschule Kaufering.

Beinhaltet:

- With a little bit of Luck
- I’ve grown accustomed to her face
- Get me to church on Time
- Wouldn’t it be loverly
- I could have danced all night
- On the streets where you live

Text von Alan Jay Lerner, Musik von Frederick Loewe, Arrangement von Renato Bui.

Aufnahme und Video von Wolfgang.

Fotos aufgenommen in Japan in Kanazawa, Nara, Osaka und Hamamatsu

25 Jahre Heinz Jürgens Akkordeon Orchester der VHS Kaufering

Das große Ereignis naht, wir feiern 25-jähriges Jubiläum. Höchste Zeit einmal auf die Geschichte des Orchesters zurückzublicken.

Am 19. September 1983 begann im Rahmen der VHS ein Arbeitskreis mit dem Titel „Akkordeon-Orchester“. Zwar waren es am Anfang nur sieben Mitspieler, die sich dem Studium der Orchestermusik für Akkordeon widmeten aber deren Zahl stieg schnell an. Sepp Wörsching vom Akkordeon-Orchester Amper-Lech lieh uns freundlicherweise ein Bass-Akkordeon und Orchester-Partituren, weil wir ja damals noch keine eigenes Repertoire hatten. Natürlich waren die ersten Stücke teilweise noch recht einfach aber da alle mit Eifer dabei waren konnten wir bereits am 30. Mai 1984 anlässlich einer Abschlussfeier der VHS mit nunmehr 12 Mitspielern erstmals öffentlich auftreten.

Nach einigen Auftritten bei Kauferinger Vereinen startete das Orchester zu seinem ersten auswärtigen Konzert. Mit inzwischen 13 Musikern spielten wir am 20. April 1985 beim Frühjahrskonzert des Akkordeon-Jugend-Orchesters Nersingen bei Neu-Ulm.

Weitere Auftritte folgten in Kaufering und Umgebung. Im September 1985 kam dann für uns ein sehr wichtiger Tag: Die Hilti GmbH Kaufering, vertreten durch ihren damaligen Geschäftsführer H.O. Mattes, stiftete uns ein Bass-Akkordeon.
Die VHS Kaufering wollte bei soviel Großzügigkeit nicht hintan stehen und kaufte uns im Februar 1986 den dazugehörenden Bass-Verstärker. Nun waren wir auch technisch gut ausgerüstet und veranstalteten mit nunmehr 16 Mitgliedern am 15. März 1986 erstmals ein eigenes Konzert in der Aula, an dem auch das Orchester aus Nersingen teilnahm.

Zwei Jahre später nahmen wir erstmals an einem Wertungsspiel teil und fuhren dazu am 11. September 1988 nach Kißlegg ins Allgäu. Mit der Note „ausgezeichnet“ und einem Pokal kehrten wir zurück: Ein schönes Geschenk anlässlich unseres fünfjährigen Geburtstag.  Insgesamt fuhren wir viermal zu Wertungsspielen und erzielten dort außerdem die Prädikate „sehr gut“ und „hervorragend“.
In Kißlegg entstand dann der Kontakt zum Akkordeon-Orchester Fluorn aus dem Schwarzwald. Man lud uns zum Frühjahrskonzert am 15. April 1989 ein und versprach auch einen Gegenbesuch in Kaufering.
Im Juni 1990 stellte uns die VHS Kaufering dann ein zweites Basso zur Verfügung. Auch erfüllte das Akkordeonorchester Fluorn sein Versprechen und wir spielten am 6. Oktober 1990 gemeinsam ein Herbstkonzert.

Am 9. Oktober 1993 konnten wir dann mit einem Festkonzert in „unserer“ Aula unser zehnjähriges Bestehen feiern.

Vielfältig waren unsere Auftritte in all den Jahren: Kurkonzert in Bad Kohlgrub, Landesgartenschau in Ingolstadt oder in Buchloe bei den befreundeten „Salachbienen“, die zu anderen Gelegenheiten auch mit uns in Kaufering musizierten. Wir spielten gemeinsam Konzerte mit der Blaskapelle Kaufering, dem Gesangverein Kaufering, mit der Chorgemeinschaft Walleshausen-Schwabhausen, mit dem Akkordeon-Orchester Ampertal, mit dem Kirchenchor Stadl und mit dem Gesangverein „Frohsinn“ in Landsberg. Und wir gestalteten musikalisch Gottesdienste in der evangelischen Pauluskirche Kaufering und Messen in der Wallfahrtskirche Vilgertshofen, ebenfalls mit dem Kirchenchor Stadl.

Seit 1997 ist es uns jedes Jahr im Herbst eine Freude das Kauferinger Seniorenstift zu besuchen und den Bewohnern ein wenig Abwechslung und Freude zu bringen.
Auch in Zukunft werden wir uns für die Musik und das Kulturleben in der Gemeinde Kaufering engagieren.

Im Oktober 2003 feierte das Orchester dann sein 20 jähriges Jubiläum mit einem großen Konzert. Die Orchestermitglieder beschlossen dabei das Orchester unserem Dirigenten zu Ehren offiziell in „Heinz Jürgens Akkordeon Orchester der VHS Kaufering“ umzubenennen. Zudem überraschte das Orchester seinen Dirigent als es nach der Pause in einem extra für das Jubiläum erstellten T-Shirt auftrat.

Nach unserem ersten Auftritt im Mai 1984 schrieb der Rezensent im Landsberger Tagblatt:

„Das junge Akkordeon-Orchester zeigte bei seinem ersten Auftreten in der Öffentlichkeit viel Freude am fröhlichen Musizieren“.

Und genau das ist es, was uns all die Jahre als Motto diente:

Wir spielen aus Freude an der Musik und wir möchten
unseren Zuhörern Freude durch die Musik bringen.

Zum 25jährigen Jubiläums veranstalten wir natürlich ein großes Festkonzert, zu dem wir schon heute herzlich einladen. Das Konzert findet am Samstag, dem 25. Oktober 2008, 20.00 Uhr in der Aula der Hauptschule Kaufering statt.
 
heinz_thumb.jpg wolfgang_thumb.jpg

Heinz und Wolfgang

Auftritte

Freitag, 4. Juli 2008, 19.00 Uhr, Serenade vor der Gemeindebücherei Kaufering, anschließend an die Veranstaltung “Straße der Skulpturen”

 

Samstag, 12. Juli 2008, 19.30 Uhr, Musikalischer Abend in der Lechau-Halle Kaufering, zusammen mit dem Gesangverein Kaufering, der Blaskapelle Kaufering und der Volkstanzgruppe Kaufering

 

Samstag, 25. Oktober 2008, 20.00 Uhr, Jubiläumskonzert zum 25jährigen Bestehen in der Aula der Hauptschule Kaufering

Veröffentlicht in: on April 9, 2008 at 9:17 Kommentare (0)
Tags: , , , , ,

Libertango

Dass Akkordeonmusik auch etwas fürs Auge ist, zeigt das folgende Video der griechischen Akkordeonspielerin Zoe Tiganouria.

Und dass es große Leidenschaft entfacht hört man sogar mit geschlossenen Augen.

Libertango von Astor Piazzolla.

Veröffentlicht in: on April 2, 2008 at 9:04 Kommentare (0)
Tags: , , ,

Konzert zum 20 jährigen Jubiläum 2003

2003_10_jubelkonzert_0301.jpg2003_10_jubelkonzert_0302.jpg2003_10_jubelkonzert_0305.jpg2003_10_jubelkonzert_0307.jpg2003_10_jubelkonzert_0308.jpg2003_10_jubelkonzert_0309.jpg2003_10_jubelkonzert_0310a.jpg2003_10_jubelkonzert_0311.jpg2003_10_jubelkonzert_0312.jpg2003_10_jubelkonzert_0313.jpg2003_10_jubelkonzert_0314.jpg2003_10_jubelkonzert_0315.jpg2003_10_jubelkonzert_0316.jpg2003_10_jubelkonzert_0317.jpg2003_10_jubelkonzert_0318.jpg2003_10_jubelkonzert_0320.jpg2003_10_jubelkonzert_beimspielen1.jpg2003_10_jubelkonzert_beimspielen2.jpg2003_10_jubelkonzert_gruppenbild2a.jpg2003_10_jubelkonzert_gruppenbild6.jpg2003_10_jubelkonzert_gruppenbild7.jpg2003_10_jubelkonzert_hellaalexandrawolfgang1.jpg2003_10_jubelkonzert_probenarbeit1.jpg2003_10_jubelkonzert_vorbereitung4.jpg2003_10_jubelkonzert_vorbereitung5.jpg2003_10_jubelkonzert_vorbereitung6.jpg

Veröffentlicht in: on März 24, 2008 at 10:23 Kommentare (0)
Tags: , , ,

Jubelklänge

Marsch von Ernst Uebel, op 70

gespielt vom Akkordeonorchester Kaufering am 20.10.07 in Kaufering

Video erstellt von Wolfgang

Veröffentlicht in: on März 23, 2008 at 9:13 Kommentare (0)
Tags: , , , ,

Uli Stein übers Akkordeon

ulisteinakkordeon.jpg

Dieser sehr witzige Beitrag ist von Petra  petra_thumb.jpg

Veröffentlicht in: on März 21, 2008 at 4:46 Kommentare (0)
Tags: , ,

Die Gefühlslage beflügelt

Von Ludwig HeroldKaufering. Wenn Heinz Jürgens sein vhs-Akkordeonorchester auf die Spuren großer Komponisten setzt, dominieren musikalische Eleganz und Leichtigkeit. Ein Renommee, das der “Herr über die filigranen Perlmutt-Töne” auch am Samstagabend in der Aula der Hauptschule mit dem Versprechen einlöste: “Wir glauben, dass Sie mit unserem breitgefächerten Programm zufrieden sein werden.” Dabei hatten seine Interpreten bereits beim beschwingten Vorspiel zur Oper “Carmen” die Gefühlslage der Zuhörer beflügelt. Unter ihnen Kauferings 3. Bürgermeister Georg Zerhoch, der dem Musikensemble begeistert zurief: “Dafür mein Kompliment.”

Vorschusslorbeeren, die ihre Wirkung nicht verfehlten. Denn die angesprochenen Akteure reagierten darauf mit einer Premiere, dem neu einstudierten Walzer von Johann Strauß “Rosen aus dem Süden”. Und weil an diesem Konzertabend die Freude über den Alltagsernst siegen sollte, präsentierten die Akteure auf ihren schwarzweißen Tasten das populärste Tonwerk von Antonin Dvorák: “Humoreske”.345567_0_org_4410698_333.jpg

ALFA
 
Mit Beifall überschüttet

Mit Blick auf Edvard Grieg, dessen Todestag sich heuer zum hundertstenmal jährt, hatte das Akkordeonorchester die Peer Gynt-Suite Nummer 1 in sein Programm genommen und mit der souveränen Umsetzung dieses Werkes das Publikum so beeindruckt, dass es die Musiker mit anhaltendem Beifall überschüttete. Der “Egyptische Marsch” von Johann Strauß beendete zwar den ersten Teil des Konzertabends, nicht aber die Begeisterung der Zuhörer. Sie erlebten mit dem Marsch “Jubelklänge” sowie einem Potpourri aus dem Musical “My fair Lady” neue Höhepunkte. Das vom Orchesterchef angekündigte “breitgefächerte Programm” setzten seine Interpreten mit dem Paso doble “Granada” fort, um dann vom feurigen Spanien in das “romantische Russland” zu entführen: Der mit populären Liedern zusammengesetzte Melodienreigen wie “Abendglocken”, “Schöne Minka” und “Kalinka” ließ besonders die älteren Besucher dahinschmelzen.

Große Gefühle weckte in ihnen auch “Don’t cry for me Argentina” (Evita), “Memories” (Cats) und “Das Phantom der Oper”, die Jürgens mit “Andrew Lloyd Webber à la carte” überschrieben hatte und dafür mit riesigem Beifall belohnt wurde. Das offizielle Programm war damit zwar beendet. Weil die Zuhörer aber dreimal einen “Nachschlag” forderten, präsentierte ihnen die Jürgens-Truppe den “Schönfeld-Marsch”, die böhmische “Pensl-Polka” von Willi Pensl, dem Musikfreund aus der Jugendzeit von Heinz Jürgens und - als endgültiges Konzertfinale - das temperamentvolle Lied aus Neapel “Funiculí funiculá”.

Und weil es den Anhängern der feurigen “Schwarzweiß-Tasten” so gut gefallen hat, spielt das Heinz-Jürgens-Akkordeonorchester am Freitag, 26. Oktober, um 20 Uhr erneut: Im Gasthof “Zur Linde” in Schwabhausen.

Artikel vom 23.10.07 - 18.50 Uhr  Letzte Änderung: 24.10.07 - 10.06 Uhr

Quelle: http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Lokales/Landsberg/Uebersicht/Artikel,-Die-Gefuehlslage-befluegelt-_arid,1056730_regid,10_puid,2_pageid,4500.html

Gefunden im Internet von Petra petra_thumb.jpg

Juttas Beitrag

vonjutta.jpg

Dieser philosophisch/graphische Beitrag braucht wohl keine weitere Erläuterung.

Jutta jutta_thumb.jpg

Veröffentlicht in: on März 19, 2008 at 2:54 Kommentare (0)
Tags: , , , ,

Gedanken eines Keyboarders

Teil 1 - Die Geschichte der Keyboardstimme in unserem Orchester

In vielen Akkordeonorchester-Partituren ist neben den vier Akkordeonstimmen und dem Bass eine “Harmonium”-Stimme vorgesehen. Harmonium spielt heutzutage aber kaum noch ein Mensch und so wird auch in unserem Orchester diese Stimme von einem Keyboard besetzt, welches ein Spieler im besten Alter bedient, der vor fast zwanzig Jahren als Akkordeonspieler in der vierten Stimme im Orchester begonnen hatte und für den -  nach einem Jahr Begleitung spielen  - sich das Keyboard als eine willkommene Fluchtmöglichkeit aus der vierten Stimme anbot. Obwohl, wie unser Heinz damals sagte, die vierte Stimme wichtiger wäre als zum Beispiel die zweite. Es war dies die Zeit - Ende der achtziger Jahre - in der die ersten Portable Keyboards auf den Markt kamen, eine Weiterentwicklung aus elektronischen Orgeln, Synthesizern und E-Pianos. Sie waren leicht zu transportieren, einfacher zu bedienen als Synthesizer und verfügten über sehr schöne Klänge. Unser 4. Akkordeonist Willi Storz, der einen beträchtlichen Teil seiner Jugend hinter elektronischen Orgeln verbrachte, hatte sich damals gerade ein Roland E-20 Keyboard zugelegt und somit war der musikalisch-soziale Aufstieg zum Keyboarder frei.
Das Harmonium war früher nur monophon spielbar und die Stimme in den Partituren deswegen nur sehr einfach geschrieben; auch wurden die vielen Klangmöglichkeiten eines Keyboards nicht berücksichtigt. Diese Umstände und vor allem die musikalische Begeisterung sowohl des Dirigenten als auch des Spielers führten dazu, dass unser Heinz für immer mehr Stücke eine spezielle Keyboardstimme entwickelte, damit dieses vielseitige Instrument mit seinen täuschend echten Stimmen den Orchesterklang bereichern oder zumindest den einen oder anderen Farbtupfer setzen konnte.
Heinz kennt die Spielstärke seines Keyboarders ziemlich genau, (seine Schwächen kennt er nicht!), er weiß, wie er die Stimme arrangieren muss, damit die richtige Mischung aus Herausforderung und Spielbarkeit entsteht. Der Keyboarder weiß, oder er ahnt es zumindest, wie viel Mühe sich der Dirigent mit seiner Extrastimme macht und spielt alles mit hoher Motivation und großer Spielfreude. Nur die langen Pausen, die immer wieder in seine Stimme hineingeschrieben sind, machen ihn manchmal traurig und er kann nicht so recht verstehen, warum er gerade da aussetzen muss, wo doch so manche andere Stimme im Orchester an dieser Stelle deutlich vernehmbar eine akustische Unterstützung dringend gebrauchen könnte. Wenn er dann endlich wieder mitspielen darf, greift er hocherfreut in die Tasten und merkt manchmal nicht, dass seine Begeisterung nicht nur den Fingern, sondern auch dem rechten Fuß einen Impuls gibt.

Doch dazu mehr in der Fortsetzung…

Willi willi_thumb.jpg

Veröffentlicht in: on März 16, 2008 at 9:42 Kommentare (0)
Tags: , ,

Fritz Geburtstag 2004

darbietung2.jpgdarbietung3.jpgdarbietung4.jpgdarbietung5.jpgfritz1.jpgfritz2.jpgfritzmitgeschenk1.jpgfritzspricht1.jpgheidi2.jpghellaundmartina1.jpgjosefspielt1_dsc00017.jpgjutta1.jpgjutta3.jpgjuttamitakkordeon1.jpgjuttaundanita1.jpgmadchen2.jpgmadchen4.jpgrenate1.jpgrenateunduschimitgeschenk1.jpguschispielt1_dsc00011.jpguschispielt2_dsc00011.jpgwolfgang1.jpgwolfgang2.jpgfritz_orchester1.jpg

Veröffentlicht in: on März 15, 2008 at 9:19 Kommentare (0)
Tags: , , , ,

Aus der Zeitung

 lt29oktober2002_a.jpglt29oktober2002_b.jpg

Landsberger Tagblatt, 29. Oktober 2004

ltunbekannt_a.jpgltunbekannt_b.jpg

Dank Christine: Konzert vom 16.10.2004

oktober2006schwabhausen1.jpgoktober2006schwabhausen2.jpgoktober2006schwabhausen3.jpg

Serenade in Schwabhausen, Oktober 2006

oktober2007.jpg

Konzert 2007

Artikel gesammelt und gescannt von Wolfgang und Regina

Veröffentlicht in: on März 12, 2008 at 11:53 Kommentare (0)
Tags: , ,

Seniorenstift 2004

Jedes Jahr spielen wir einige Wochen nach unserem großen Konzert eine kleine abgespeckte Version des Programms im Seniorenstift Kaufering. Wir freuen uns darauf und die Heimbewohner freuen sich auf uns. Es ist eine gute Gelegenheit uns nochmal zu hören wenn man z.B. beim Konzert kein Zeit hatte. Daher kommen auch jedesmal immer einige externe Besucher zu diesem Auftritt.

Wolfgang

dsc02081.jpgdsc02083.jpgdsc02084.jpgdsc02086.jpgdsc02087.jpgdsc02088.jpgdsc02090.jpgdsc02091.jpgdsc02093.jpgdsc02094.jpgdsc02095.jpgdsc02096.jpgdsc02098.jpgdsc02099.jpgdsc02104.jpg

Veröffentlicht in: on März 11, 2008 at 8:15 Kommentare (0)
Tags: , ,

Vorurteile

Mit bestimmten Instrumenten sind gemeinhin bestimmte Vorurteile verknüpft. Bei den Blasinstrumenten ist es das gängige Vorurteil von der sogenannten Humptata Musik. Mit Akkordeon verknüpft man normalerweise alpenländische Volksmusik wobei der Begriff Volksmusik oft sehr abwertend gebraucht wird. Viele Blasorchester haben es in den letzten Jahrzehnten geschafft, diese Vorurteil etwas in den Hintergund treten zu lassen. In den Konzerten wird oft sehr anspruchsvoll und sehr vielseitig musiziert. Stücke wie die Titelmelodie aus James Bond, der Walzer Nr. 2 von Schostakovitsch oder Klänge aus Star-Wars sind gleichermassen anspruchsvoll und mitreissend und lassen solche Vorurteile vergessen. Kürzlich habe ich ein Blasorchester mit einem sehr jungen, wundervollen Pianisten die “Rhapsodie in Blue” von George Gershwin spielen hören. Das war Genuss in Perfektion.

Als Akkordeonorchester hat man natürlich auch mit solchen Vorurteilen zu kämpfen, was insbesondere deshalb schwierig ist, weil sich ein viel kleineres Publikum überhaupt für Akkordeonmusik interessiert. Man kann allerdings mit dem Akkordeonorchester insbesondere wenn Schlagzeug und Pauke den Rhythmus stärken und ein Keyboard spezielle Klangfarben einfliessen lässt beinahe so vielseitig wie ein Blasorchester spielen.

Hier eignen sich sowohl Originalkompositionen für Akkordeonorchester als auch Arrangements von Filmmusik, Musicals, Operetten, natürlich auch Konzertwalzer und Märsche, sowie Kompositionen die eine besondere Beziehung zum Akkordeon haben wie Chansons, französische Musettewalzer oder argentinische Tangos.

Wir hoffen mit unserem Konzert im Oktober wieder einige dieser Vorurteile abbauen zu können.

Wolfgang.

Konzert in Kaufering 2006

anita1.jpggruppe6.jpgheinzspricht1.jpgheinzspricht2.jpgheinzspricht3.jpghellavera1.jpghellaveraregina1.jpgorchester2.jpgorchester3.jpgorchester4.jpgpaulmartina1.jpgpublikum1.jpgthomasanita1.jpgkonzert2006_orchester1.jpg

Veröffentlicht in: on März 7, 2008 at 8:03 Kommentare (0)
Tags: , , ,

Wie ich zur Musik und zum Akkordeon-Orchester kam

Mit 10 Jahren bekam ich ein kleines Akkordeon und es folgten dann drei Jahre Unterricht. Das war zwar noch nichts besonderes, aber anschließend bekam ich noch Tuba-Unterricht und spielte in einem („braunen“) Musikzug.
Nach dem Kriege ergab sich mit anderen Musikern die Möglichkeit des gemeinsamen Musizierens und wir spielten, wo sich Anlässe boten. (Inzwischen hatte ich ein großes Akkordeon.)
Im Jahre 1948 wurde ich auf das Akkordeon-Orchester Oldenburg aufmerksam (ich bin gebürtig aus dem nördlichen Niedersachsen) und dort spielte ich fünf Jahre 4. Akkordeon, aber auch Solo und Duo mit einer Kollegin, zu der auch heute noch freundschaftlicher Kontakt besteht.
Dort in Oldenburg begann ich auch schon mit dem Arrangieren für Akkordeon-Orchester: Wir wollten so gern den Kaiserwalzer spielen, hatten aber keine Noten außer einer Klavierstimme. Also frisch ans Werk (wenn auch ohne Erfahrung), aber immerhin konnten wir mit dem Kaiserwalzer einen ersten Platz beim Wertungsspiel 1951 in Essen belegen.
Es folgten dann viele Jahre meiner intensiven Berufsausübung als Bürokaufmann, in denen die Musik „nur die zweite Geige“ spielte.
1972 wechselte ich zur Hilti GmbH in Kaufering als PR-Beauftragter, und da ich in dieser Funktion sehr viel in der Öffentlichkeit zu tun hatte, kam ich auch mit der Volkshochschule Kaufering in Kontakt. Es ergab sich, daß ich für eine erkrankte Dozentin den Arbeitskreis „Hausmusik“ übernahm, aus dem nach halbjährigem Experimentieren schließlich das Akkordeon-Orchester wurde.
Und so hatte mich meine Vergangenheit wieder eingeholt.

Heinz heinz_thumb.jpg